An kalten Tagen

Viel Zeit habe ich dieser kalten Tage nicht, mich meinen Hobbys in der Natur zu widmen. Umso schöner fühlt es sich an, wenn sich auf den kurzen Wanderungen einige schöne Begegnungen zutragen. Einige aus den letzten Tagen möchte ich heute mit Dir in der Hoffnung teilen, dass sich bald noch mehr schöne Erlebnisse in der winterlichen Natur ergeben.

Finkentrupps

Stieglitz
Dieser Stieglitz war in einem Trupp mit anderen Finkenarten unterwegs.

Besonders häufig fallen zurzeit die Trupps von Finken ins Auge, die sich im Winter auch gern in Menschennähe scharen. Ein besonders gemischter Trupp fiel mir an diesem Wochenende auf: In einem Baum saßen Stieglitze, Erlenzeisige, Gimpel, Grün- und Buchfinken versammelt. Kam ihnen ein Spaziergänger zu nahe, flogen sie in einer bunten Wolke zum nächsten Baum. Zu dieser lustigen Truppe gehörte auch dieser aufgeplusterte Stieglitz.

Wildschweine

Bei einem Winterspaziergang hatte ich außerdem eine Premiere: Zum ersten Mal konnte ich Wildschweine fotografieren. Ich selbst kann es eigentlich kaum glauben, dass es so lange gebraucht hat, endlich Schwarzkittel vor die Linse zu bekommen. Zum einen gibt es so viele von ihnen und man findet ihre Spuren überall. Außerdem bin ich an dieser Stelle recht häufig unterwegs.
Die beiden, die mir nun endlich den Gefallen getan und sich mir so fotogen gezeigt haben, schienen jedoch nicht besonders scheu zu sein. Erst auf kürzeste Distanz zu ihnen entschlossen sie sich zur Flucht und machten sich mit großen Sprüngen über das Feld davon.

Rehe

Reh
Der Rehbock steht getarnt im blätterlosen Gestrüpp.

Auf einer Wanderung durch einen Steinbruch in der Umgebung traf ich auf einige Rehe. Die Gruppe von sechs Tieren blieb mir zunächst verborgen und ich konnte nur einen Rehbock erspähen. Doch wenig später bot sich mir der Anblick ihrer beeindruckenden Kletterkünste: Sie kletterten eine fast senkrechte Felswand im Steinbruch nach oben und spähten für einen letzten Blick über die Kante zur Fotografin, die da unten ihr Unwesen trieb.

Schnee

Beim Schnee, der sich in diesem Januar doch hin und wieder blicken lässt, kann man zwar nicht von „Begegnungen“ sprechen, eine willkommene Abwechslung ist er für mich aber dennoch. Ich freue mich über jede Schneeflocke, die den Boden berührt und an der winterlichen Pracht, die zu Wintersport und zum Wundern einlädt. Wundern, wie schön sich die Welt im weißen Gewand zeigt und alles in ein einladend helles Licht taucht.

Ich hoffe, Du findest auch ein wenig (oder besser: ein wenig mehr) Zeit, die Natur auch an diesen kalten Tagen zu erkunden.

Viel Spaß dabei und liebe Grüße,
Anna.

20 Kommentare zu „An kalten Tagen

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    1. Ja, auf einigen Bildern sieht das wirklich witzig aus. Ich wusste gar nicht, dass Wildschweine so schnell rennen und solche Hoppser machen 😅
      Dankeschön! Schade nur, dass man die Rehe beim Klettern hinter den Bäumen kaum erkennen konnte..

      Gefällt mir

    1. Dankeschön! ☺️
      Das verstehe ich wohl. Wenn ich manchmal allein im Wald bin, habe ich auch Angst, einer Rotte zu begegnen… Aber diese hier habe ich ja erst entdeckt, als sie schon auf der Flucht waren. Ist also für alle Beteiligten gut ausgegangen 😂
      Liebe Grüße zurück!

      Gefällt 1 Person

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